Manche Wege beginnt man nicht, weil man weiß, wohin sie führen.
Man beginnt sie, weil eine leise Stimme in einem sagt: „Ich muss das tun.“
Genau so war es bei den Menschen, die im Mai 2026 ihre Breathwork Reise in unserem Dipl. Breathwork Trainer:innen Lehrgang bei MIT Austria begonnen haben. Elf wunderbare Persönlichkeiten, die sich auf ein Abenteuer eingelassen haben, das weit über das reine Erlernen einer Breathwork Methode hinausgeht. Als Lehrgangsleiterin, die diesen Breathwork Trainer:innen Lehrgang ins Leben gerufen hat, darf ich dich heute mitnehmen auf eine kleine Rückschau. Was bereits geschehen ist, was sich in der Breathwork Ausbildung verändert hat und warum diese Reise so viel mehr ist als das Anleiten von Atemsessions.
Vielleicht spürst du beim Lesen, dass sich in dir etwas regt und dass da vielleicht eine Sehnsucht ist, tiefer in die Welt des Breathwork einzutauchen. In dich selbst, in deine Berufung und in die transformative Kraft des Atems. Dann sei herzlich eingeladen, dich am Ende dieses Artikels umzusehen, denn der nächste Breathwork Trainer:innen Lehrgang startet im Mai 2027. Und es gibt noch eine weitere Möglichkeit, schon vorher in die Welt des Atems einzutauchen, denn der Kurzlehrgang Breathwork Practitioner startet im November in Linz-Urfahr. Oder du probierst einfach mal eine Atemsession bei meinen monatlichen Atemabenden in Linz/Urfahr und spürst, ob Breathwork ein Tool wird, um täglich aktiv deine Gesundheit und dein Wohlbefinden zu beeinflußen.

Warum Atmen? Und warum verbundenes Atmen als Herzstück von Breathwork?
Bevor ich dich in die einzelnen Breathwork Module mitnehme, möchte ich dich in ein Thema entführen, das mir tief am Herzen liegt.
Der Atem ist das Erste, was wir tun, wenn wir auf diese Welt kommen, und das Letzte, was wir tun, bevor wir sie wieder verlassen. Zwischen diesen beiden Momenten atmen wir ca. 500 bis 700 Millionen mal. Meistens unbewusst und flach, nur so viel, wie das Überleben verlangt.
Doch der Atem kann so viel mehr, und genau hier setzt Breathwork an. Er ist das Werkzeug, das uns Menschen seit Jahrtausenden zur Verfügung steht, um Bewusstseinszustände zu verändern, Emotionen zu verarbeiten, das Nervensystem zu regulieren und uns mit uns selbst zu verbinden. In vielen alten Kulturen wusste man um die Kraft des Atems und um das, was wir heute als Breathwork bezeichnen. Im Sanskrit spricht man von Prana, im Chinesischen von Chi, im Hebräischen von Ruach und im Griechischen von Pneuma. Alle diese Worte bedeuten gleichzeitig Atem und Geist, weil beides untrennbar miteinander verbunden ist.
Das verbundene Atmen, das eines der zentralen Elemente unseres Breathwork Lehrgangs ist, hat eine spannende Geschichte. Es geht auf verschiedene moderne Pioniere zurück, die uralte Weisheiten in neue Formen der Breathwork Arbeit brachten. Für mich persönlich war die bewusste Atmung ein Quantensprung in meiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Ich sage oft, dass die Atmung mich noch einen Stock tiefer gebracht hat. Dorthin, wo man mit Gesprächen und Worten an eine Grenze stoßt und der Körper zu sprechen beginnt. Dorthin, wo der Verstand keine Antwort mehr weiß, sondern die Weisheit des Körpers die Führung übernimmt. Bis heute nutze ich die bewusste Atmung täglich, und sie ist zu einer meiner wichtigsten Ressourcen geworden. Ich möchte diese Breathwork Praxis nicht mehr missen.
Frauen Mentoring & Breathwork
Auch in meinen Frauen Mentorings begleite ich die individuellen Coaching Prozesse mit bewusster Atmung und Breathwork Elementen, weil ich aus eigener Erfahrung erlebt habe, wie wichtig es ist, den Körper mit einzubeziehen. Denn das Körpergedächtnis hat vieles abgespeichert, was uns im Kopf gar nicht bewusst ist, und genau hier entfaltet Breathwork seine besondere Wirkung.
Genau diese Erfahrung, dass Atmung so viel mehr sein kann als reines Ein- und Ausatmen, war der Antrieb, warum ich den dipl. Breathwork Trainer:innen Lehrgang im Kooperation mit MIT Austria konzipiert habe. Ich wollte einen Raum schaffen, in dem Menschen nicht nur eine Breathwork Methode lernen, sondern selbst zutiefst transformiert werden. Denn nur wer den Weg selbst gegangen ist, kann andere authentisch und mit Tiefe begleiten.

Modul 1: Das Fundament, wo alles beginnt
Modul 1 fand im Mai 2026 im Seminarhotel Schicklberg in Kremsmünster statt und war der Startschuss für unsere Breathwork Reise. Ich durfte dieses Modul als Lehrgangsleitung selbst gestalten und begleiten. Der Titel des Moduls lautete: Fundament der Atemarbeit und Bodymind.
Aber was heißt das genau? Zunächst ging es darum, die Grundlagen zu legen und wirklich zu verstehen, was Atmung überhaupt ist. Wie funktioniert die Atemphysiologie, welche Atemmuster gibt es, was passiert im Körper, wenn wir gestresst sind, und was verändert sich, wenn wir bewusst atmen? Wir haben die Verbindung zwischen Atmung und Nervensystem beleuchtet, den Vagusnerv aktiviert und praktische Breathwork Übungen kennengelernt, die man sofort in den Alltag integrieren kann.
Verbundenes Atmen
Doch das war nur die Basis, denn am Sonntag ging es tiefer. Wir sind eingetaucht in das verbundene Atmen, das ich persönlich als „Königsdisziplin“ des Breathwork beschreiben würde. Zuerst haben wir den Ursprung dieser Atemtechnik kennengelernt und sind tief eingetaucht in ihre Geschichte, ihre Wirkweisen und ihre Kontraindikationen. Und dann haben die Teilnehmenden diese Form der Breathwork Arbeit zum ersten Mal am eigenen Leib erlebt. Ich erinnere mich noch genau an die Gesichter nach der ersten Atemsession: weich, offen, berührt. Einige haben Tränen vergossen, die schon lange aufgestaut waren, andere haben eine Stille in sich gespürt, die sie so noch nie gefühlt haben. Wieder andere haben Erkenntnisse gehabt, für die sie im Alltag Monate gebraucht hätten. Genau das ist die Kraft der Breathwork Arbeit, denn sie umgeht den Verstand und geht direkt in den Körper, in das Zellgedächtnis und in die tieferen Schichten unseres Seins.
Ein weiterer wichtiger Teil in Modul 1 war die Aktivmeditation, eine dynamische Form der Meditation, die durch Bewegung und Atem tiefe Prozesse anstoßen kann. Die Teilnehmenden waren erstaunt, wie viel Freiheit und Klarheit sich durch diese geführte Breathwork-Reise in ihnen breitmachte. Am Ende des Wochenendes haben wir die Peergroups eingeteilt, die Prüfungsmodalitäten besprochen und einen ersten Ausblick auf Modul 2 gegeben. Die Gruppe hat sich als Breathwork Gemeinschaft gefunden, und alle sind mit einem klaren Ja im Herzen nach Hause gefahren.
Modul 2: Emotionale Prozesse und innere Arbeit, da wo es wirklich tief wird
Modul 2 im Juni 2026 hatte einen anderen Charakter und trug den Titel: Emotionale Prozesse und innere Arbeit. Auch dieses Breathwork Modul durfte ich als Lehrgangsleitung selbst gestalten und begleiten. Und ich muss sagen, dieses Wochenende war intensiv auf die schönste und tiefste Weise, die man sich in einer Breathwork Ausbildung vorstellen kann.
Wir sind hineingegangen in das Körpergedächtnis und in die Frage, wie unser Körper Erinnerungen speichert und welche Rolle das Nervensystem dabei spielt. Wir haben die Verbindung zwischen Emotionen und Körperempfinden erforscht und verstanden, warum manche Themen nicht durch reines Denken loslassen, sondern erst durch die Arbeit mit dem Körper und mit Breathwork Methoden gelöst werden können.
Ein Schwerpunkt lag auf der Intuition und Interozeption, also der Fähigkeit, die eigenen inneren Körpersignale wahrzunehmen. Diese Fähigkeit ist wissenschaftlich gut belegt und für Breathwork Trainer:innen absolut zentral. Denn wer nicht die eigene Körperweisheit spürt, kann sie auch bei anderen nicht begleiten.

Chakren & Schattenarbeit als weitere Basis für die Atemarbeit
Wir haben uns auch mit den Chakren beschäftigt, einem jahrtausendealten energetischen Konzept, das ich mit voller Präsenz und praktisch vermittle. Wer sich darauf einlässt, findet in dieser Arbeit eine wunderbare Landkarte der eigenen inneren Zustände. Wir haben eine geführte Chakren-Atemreise gemacht, die viele der Teilnehmenden zutiefst berührt und ihr Verständnis von Breathwork noch einmal erweitert hat.
Dann folgte die Schattenarbeit, die Auseinandersetzung mit dem Schattenkind und dem Sonnenkind nach Stefanie Stahl, sowie die Erforschung eigener Antreiber, Glaubenssätze und Muster. Und ein wirklich tiefer Prozess mit verbundenem Atmen, um genau diese Themen körperlich zu integrieren und die Breathwork Praxis mit innerer Arbeit zu verbinden.
Am Sonntag ging es um die Rolle als Breathwork Trainer:in. Wie beobachte ich, ohne zu bewerten, wie halte ich den Raum, ohne mich in Prozessen zu verlieren, und wie begleite ich Menschen phänomenologisch, das heißt aus dem, was gerade da ist, ohne meine eigenen Interpretationen darüberzulegen? Wir haben Interviewmaterial des österreichischen Psychotherapeuten Sylvester Walch besprochen, und die Teilnehmenden haben in Zweierkonstellationen das erste Mal die Rolle der Beobachter:innen eingenommen, der Basis eines Breathwork Trainers. Für viele ein hoch intensives und emotionales Erlebnis.
Ein Wochenende, an dem viele der Teilnehmenden gesagt haben: „Ich verstehe und spüre jetzt, warum dieser Breathwork Lehrgang so intensiv ist.“
Modul 3: Vertiefung mit Volkmar Ruzicka
Modul 3 im Herbst 2026 wurde von meinem geschätzten Kollegen Volkmar Ruzicka geleitet, einem sehr erfahrenen Atemcoach mit jahrzehntelanger Praxis in der Breathwork Arbeit. Als Lehrgangsleitung habe ich die Übergabe an ihn bewusst gestaltet, denn ich bin überzeugt, dass ein Breathwork Lehrgang davon lebt, dass die Teilnehmenden von verschiedenen Persönlichkeiten und Perspektiven lernen. Jede und jeder Breathwork Trainer bringt eine eigene Handschrift ein, und genau diese Vielfalt macht unsere Ausbildung so wertvoll und bunt.
Volkmar hat die Gruppe in dieses Modul mit seiner ruhigen, präzisen und tief verankerten Art hineingeführt. Die Teilnehmenden haben ihre Breathwork Praxis vertieft, weitere Facetten der Trainerarbeit erforscht und gelernt, was es bedeutet, professionell und verantwortungsvoll mit Menschen in Atemsessions zu arbeiten. Auch die Themen Musik Gestaltung, Sicherheit im Setting und die feinen Nuancen der Begleitung wurden in Modul 3 vertieft behandelt, sodass die angehenden Breathwork Trainer:innen mit einem noch klareren Fundament nach Hause gehen konnten.
Ich habe die Rückmeldungen aus diesem Breathwork Modul gehört und war zutiefst berührt. Die Gruppe ist enger zusammengewachsen, die Praxis wird immer sicherer, und die Persönlichkeiten sind auf eine wunderbare Weise gewachsen. Genau das ist es, was mich als Lehrgangsleitung so glücklich macht und was diese Breathwork Ausbildung für mich zu einer Herzensangelegenheit werden ließ.

Was diesen Breathwork Lehrgang so besonders macht
Es gibt viele Atemausbildungen auf dem Markt, manche sind gut, manche sind okay, manche sind fragwürdig. Was diesen dipl. Breathwork Trainer:innen Lehrgang aus meiner Sicht so besonders macht, sind mehrere Dinge, die ich dir gerne mitgeben möchte.
Erstens die Tiefe: Wir arbeiten in unserer Breathwork Ausbildung nicht nur mit Techniken, sondern mit Menschen. Mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Geschichte, ihrem Nervensystem und ihren Mustern. Wer diesen Breathwork Lehrgang macht, transformiert sich selbst, und genau darum kann sie oder er nachher auch andere authentisch begleiten.
Zweitens die Kombination von Wissenschaft und Weisheit: Ich lege großen Wert darauf, dass wir wissenschaftlich fundiert arbeiten, Konzepte einordnen können und wissen, was empirisch belegt ist und was Erfahrungswissen ist. Gleichzeitig ehren wir uralte Weisheiten und energetische Konzepte, weil Menschsein beides braucht, den Kopf und das Herz, den Verstand und die Intuition, die Analyse und die Ehrfurcht. Genau diese Verbindung macht die Breathwork Arbeit so kraftvoll.
Drittens das Team: Ich als Lehrgangsleitung arbeite mit einem großartigen Team zusammen. Volkmar Ruzicka, Barbara Starmayr und Gernot Mayer bringen jeweils eigene Expertisen in die Breathwork Ausbildung ein, und diese Vielfalt macht den Lehrgang so reich und mehrdimensional.
Viertens der Ort: Das Seminarhotel Schicklberg in Kremsmünster ist ein wunderschöner Rückzugsort, an dem die Teilnehmenden wirklich ankommen können. Kein Trubel und keine Ablenkung, nur der Fokus auf die eigene Entwicklung, das Lernen und die tiefe Breathwork Erfahrung. Der nächste Lehrgang 2027 wird in Kirchschlag bei Linz, im Seminarhotel Alpenblick statt finden. Ein mindestens genauso fabelhafte Ausbildungsstätte mit allem was das Herz begehrt. Sämtliche andere MIT Lehrgänge finden schon seit Jahrzehnten dort statt und wir sind nach wie vor begeistert vom Ambiente oberhalb der Nebelgrenze.
Tipps und Tricks für deine eigene Breathwork Praxis
Ich könnte mir gut vorstellen, dass viele Leser:innen dieses Artikels vielleicht noch gar nicht wissen, ob eine Breathwork Ausbildung das Richtige für sie ist. Vielleicht möchtest du zuerst selbst erleben, wie kraftvoll bewusste Atmung sein kann. Deshalb möchte ich dir hier ein paar praktische Tipps mitgeben, die du sofort ausprobieren kannst.
Tipp 1: Die 4-7-8 Atmung für den Feierabend
Diese einfache Atemübung eignet sich wunderbar, um vom hektischen Alltag ins Ankommen zu wechseln. Du atmest vier Sekunden durch die Nase ein, hältst den Atem sieben Sekunden lang und atmest dann acht Sekunden lang durch den Mund wieder aus. Diese Atemtechnik aktiviert den Parasympathikus, der für Ruhe und Erholung zuständig ist, und ist ein wunderbarer Einstieg in die Welt der bewussten Atmung.
Tipp 2: Der Morgen-Atem
Bevor du morgens aufstehst, nimm dir drei Minuten Zeit für dich. Lege eine Hand auf dein Herz und eine Hand auf deinen Bauch und atme bewusst tief in den Bauch hinein. Spüre, wie sich deine Hände heben und senken. Diese kurze Praxis ist ein wunderbarer Einstieg in einen bewussten Tag und schafft eine Verbindung zu dir selbst, bevor die Welt dich einfordert.

Tipp 3: Aktive Ausatmung bei Stress
Wenn du dich mitten am Tag gestresst fühlst, versuche folgendes: Atme kurz durch die Nase ein und lange, seufzend durch den Mund aus. Wiederhole das fünf bis zehn Mal. Die verlängerte Ausatmung signalisiert deinem Nervensystem, dass gerade keine Gefahr besteht, und du kommst schneller wieder in deine Mitte. Diese Technik nutze ich selbst regelmäßig zwischen Klientinnen-Terminen und empfehle sie auch meinen Frauen im Mentoring.
Tipp 4: Der Körper zuerst, dann der Kopf
Wenn du in einer Grübelspirale bist, atme zunächst tief und langsam, bevor du irgendeine Entscheidung triffst. Der Körper braucht immer den Vortritt, und der Atem ist die schnellste Brücke zurück in den Körper. Genau diese Erkenntnis ist eines der zentralen Prinzipien, das wir auch im Breathwork Lehrgang vermitteln, weil sie den Unterschied macht zwischen bloßem Nachdenken und echter Klarheit.
Tipp 5: Wähle einen ruhigen Raum für dein erstes verbundenes Atmen
Wenn du das verbundene Atmen selbst ausprobieren möchtest, empfehle ich, dies zuerst in einem geschützten Rahmen zu tun, etwa bei einem meiner Atemabende oder in einer begleiteten Breathwork Session. Natürlich sind hier auch Männer herzlich Willkommen. Das verbundene Atmen ist kraftvoll und kann tiefe Prozesse auslösen, die eine erfahrene Begleitung brauchen. Es ist nicht dafür gedacht, alleine im Wohnzimmer nach einem YouTube-Video ausprobiert zu werden.
Tipp 6: Regelmäßigkeit schlägt Intensität
Fünf Minuten bewusste Atmung täglich verändern deinen Alltag mehr als eine zweistündige Breathwork Session einmal im Halbjahr. Nervensysteme lieben Wiederholung, und dein Körper lernt durch Kontinuität, wieder in die Ruhe zu finden. Deshalb integriere ich Breathwork Übungen auch in meinen Frauen Mentorings, damit die Frauen nicht nur einmalig eine tiefe Erfahrung machen, sondern eine Praxis für ihr Leben mitnehmen.
Tipp 7: Beobachte deine Atmung im Alltag
Setze dir dreimal am Tag einen Handywecker mit dem Wort „Atem“. Wenn er klingelt, spür einen Moment in dich hinein und beobachte deine Atmung, ohne sie zu verändern. Ist sie flach oder tief? Schnell oder langsam? Nur im Brustkorb oder auch im Bauch? Diese einfache Achtsamkeitspraxis ist der erste Schritt zu einer tieferen Atemkultur und legt den Grundstein für alles, was in einer Breathwork Ausbildung an Tiefe möglich wird.

Wenn dich diese Reise ruft
Vielleicht hast du beim Lesen dieses Artikels gespürt, dass etwas in dir in Resonanz geht. Oder du spürst eine Sehnsucht, tiefer in die Breathwork Arbeit einzutauchen bzw. der Wunsch, andere Menschen professionell zu begleiten. Vielleicht ist es das Gefühl, diese Arbeit selbst erleben zu wollen, weil du spürst, dass sie dich verändern wird. Was auch immer es ist, hier sind deine Möglichkeiten.
Der nächste große Breathwork Lehrgang startet im Mai 2027
Der nächste Dipl. Breathwork Trainer:innen Lehrgang bei MIT Austria startet im Mai 2027. Sechs Module verteilt über etwa 18 Monate, insgesamt 250 Stunden, in denen du nicht nur Breathwork Techniken lernst, sondern dich selbst tief kennenlernst. Am Ende bist du eine ausgebildete Breathwork Trainerin oder ein ausgebildeter Breathwork Trainer, mit fundierter Kompetenz, klarer Haltung und einer eigenen Handschrift.
Interessent:innen können sich bereits jetzt bei MIT Austria vormerken lassen, denn die Plätze sind begrenzt, weil mir als Lehrgangsleitung Qualität wichtiger ist als Masse.
Für alle, die nicht bis Mai warten möchten
Wenn du spürst, dass du früher starten willst, habe ich noch einen weiteren wunderbaren Weg für dich. Im November 2026 startet mein Breathwork Practitioner Kurzlehrgang, ein kompakter, tief wirksamer Einstieg in die Welt der Breathwork Arbeit.
Dieser Breathwork Kurzlehrgang ist eine wunderbare Basis, er baut auf den Inhalten des großen Trainerlehrgangs auf und bereitet dich sowohl auf die eigene Praxis als auch auf die Begleitung anderer vor. Und das Beste: Wenn du dich anschließend für den vollen Breathwork Trainerlehrgang entscheidest, bekommst du als Breathwork Practitioner:in einen Rabatt auf den 6 monatigen Diplomlehrgang Breathwork Trainer:in. So kannst du jetzt schon starten, ohne die Chance auf die volle Diplom-Ausbildung zu verlieren.
Breathwork kennenlernen? Komm in meine Atemabende
Wenn du dir noch unsicher bist, ob Breathwork das Richtige für dich ist, oder wenn du einfach ins Atmen hineinschnuppern möchtest, dann komm in meine monatlichen Atemabende. Einmal im Monat lade ich in meiner Praxis in Linz-Urfahr zu einem kraftvollen und intensiven Atem Abend ein. Das ist ein wunderbarer Weg, um erste Breathwork Erfahrungen zu sammeln und die Kraft des verbundenen Atems selbst zu spüren.
Breathwork als Teil deiner persönlichen Entwicklung
Und wenn du gerade in einer Lebensphase bist, in der du dich selbst näher kennenlernen möchtest, in der du Umbrüche gestalten oder tiefer bei dir ankommen willst, dann ist mein Frauen-Mentoring vielleicht dein Weg. Auch dort ist die Breathwork Arbeit ein zentraler Baustein, weil ich immer wieder erlebe, wie sie Frauen hilft, vom Kopf ins Herz und ins Fühlen zu kommen. Genau dorthin, wo die eigentlichen Antworten liegen und wo echte Veränderung beginnt.
Ein persönliches Wort zum Abschluss
Wenn ich heute zurückschaue auf die ersten drei Module dieses Breathwork Lehrgangs, dann bin ich zutiefst dankbar. Dankbar für die Menschen, die sich auf diese Reise eingelassen haben, dankbar für mein Team, das mit so viel Herz und Kompetenz mitträgt, und dankbar für MIT Austria, allen voran Thomas Turner, der diesen Rahmen ermöglicht hat.
Und ich bin zutiefst dankbar für den Atem selbst. Für diesen ständigen Begleiter, der in jedem Moment für uns da ist, der uns beruhigen, aktivieren, öffnen und schließen kann. Der uns zeigt, dass wir am Leben sind.
Wenn du eines aus diesem Artikel mitnimmst, dann vielleicht dies: Atme bewusster. Auch wenn du gerade keinen Breathwork Lehrgang planst oder keinen Atemabend besuchst, atme einfach einmal am Tag ganz bewusst. Tief hinein, langsam wieder hinaus, und spüre, was passiert. Denn genau da beginnt alles. Nicht in einer großen Breathwork Ausbildung, nicht in einem intensiven Retreat, sondern in dem einen bewussten Atemzug, den du gerade jetzt nehmen kannst.

Über die Autorin
Désirée Safnauer ist Lebens- und Sozialberaterin, Mediatorin und Atemcoach sowie Gründerin von Herzkraftleben in Linz-Urfahr in Oberösterreich. In ihrer Praxis verbindet sie fundiertes Atemcoaching mit Nervensystem-Regulation, tiefgehender Begleitung und ganzheitlicher Prozessarbeit. Als Lehrgangsleiterin des Dipl. Breathwork Trainer:innen Lehrgangs bei MIT Austria, den sie selbst ins Leben gerufen hat, gibt sie ihre langjährige Breathwork Erfahrung an angehende Trainer:innen weiter. Ihr Fokus liegt darauf, Frauen, Paare und Menschen in Umbruchphasen achtsam, tiefgehend und professionell zu begleiten, immer mit der Kraft des Atems als zentralem Werkzeug.

